partX 2026
Die Plattform für Citizen-Science-Projekte aus Deutschland: Mitforschen, präsentieren, informieren!
Im Juni 2026 haben wir zum zweiten Mal zu unserer kostenlosen digitalen Fortbildungsreihe partX eingeladen. Das Angebot richtete sich erneut an Mitarbeitende an Transferstellen, in der Forschungsförderung, im Wissenschaftsmanagement oder in Bereichen wie Public Engagement an Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die sich an ihrer Einrichtung für die Stärkung partizipativer Forschung einsetzen (möchten).
partX besteht aus vier Modulen, in denen wir gemeinsam Handlungsspielräume ausloten, Strategien erarbeiten und Wissen und Werkzeuge vermitteln, die die Teilnehmenden als Botschafter*innen und Unterstützer*innen der partizipativen Forschung stärken.
Außerdem entwickelten die Teilnehmenden Ideen, um partizipative Forschung in ihren Institutionen weiter zu fördern und zu verankern. Für die Umsetzung der Ideen erhalten sie eine finanzielle Unterstützung in Höhe von je 4.000 Euro.
Digitales Kennenlernen
8. Juni 2026 | 13:00-13:45 Uhr | via Zoom
Das digitale Kennenlerntreffen bot die Möglichkeit, die anderen Teilnehmenden vorab kennenzulernen. Zudem gaben wir einen Überblick über die wichtigsten organisatorischen Rahmenbedingungen und Formalitäten zur finanziellen Unterstützung.
Modul 1: Einstieg und Verortung
9. Juni 2026 | 09:30-12:30 Uhr | via Zoom
Moderation: Philipp Schrögel (TU Chemnitz)
Das erste Modul bot einen praxisnahen Einstieg in Landschaft und Ziele partizipativer Forschung und beleuchtet deren Mehrwerte sowie Rahmenbedingungen. Gemeinsam warfen wir einen Blick auf die Vielfalt an Begriffen und die wichtigsten theoretischen Grundlagen. Vor diesem Hintergrund diskutierten wir die Chancen, Erwartungen und Herausforderungen für partizipative Forschung.
Modul 2: Rolle als Botschafter*in
11. Juni 2026 | 09:30-12:30 Uhr | via Zoom
Moderation: Katrin Hedemann (Universität Vechta, Science Shop Vechta/Cloppenburg) & Wiebke Brink (mit:forschen!)
Im zweiten Modul stand die Rolle von Multiplikator*innen als Botschafter*innen für partizipative Forschung im Mittelpunkt. Wie lässt sich eine Partizipationskultur an der eigenen Einrichtung etablieren? Mit welchen Argumenten und Strategien können wir uns dafür in unserer eigenen Institution stark machen? Wie können wir interne und externe Netzwerke initiieren und Kooperationen für partizipative Forschung aufbauen? Praxisbeispiele illustrierten, wie diese Arbeit an anderen Institutionen erfolgreich stattfindet, und boten Inspiration.
Modul 3: Rolle als Unterstützer*in
17. Juni 2026 | 09:30-12:30 Uhr | via Zoom
Moderation: Julia Brandt (HTW Berlin), Dagny Vedder (DLR-Projektträger) & Wiebke Brink (mit:forschen!)
Das dritte Modul stärkte die Teilnehmenden in ihrer Rolle als Unterstützer*innen partizipativ Forschender. Wir beschäftigten uns mit zentralen Anforderungen bei der Planung, Beantragung und Umsetzung partizipativer Forschungsprojekte. Ein besonderer Fokus lag dabei auf Fördermöglichkeiten und Beratungspraxis für partizipative Forschungsvorhaben. In praktischen Übungen konnten die Teilnehmenden ihre Kompetenzen festigen.
Modul 4: Eure Ideen für Veränderung
19. Juni 2026 | 09:30-12:30 Uhr | via Zoom
Moderation: Julia Backhaus (RWTH Aachen, Human Technology Center (HumTec))
Das vierte Modul beleuchtete, wie einzelne Akteur*innen institutionellen Wandel zur Unterstützung und Förderung partizipativer Forschung an Hochschulen strategisch anstoßen können. Die Teilnehmenden lernten zentrale Konzepte und Strategien des Institutional Entrepreneurship kennen, um ihre Projektideen wirksam zu schärfen und zu verankern. Im Fokus stand die Frage, wie Veränderung konkret gelingt: durch Analyse, Reframing, Koalitionen und gezielte Eingriffe in bestehende Strukturen.