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mit:forschen!

Die Plattform für Citizen-Science-Projekte aus Deutschland: Mitforschen, präsentieren, informieren!

Die Unterwassergärtner*innen aus ZOBLUC

Seegrasbündel; Bild GEOMAR Sarah Uphoff
Als Unterwassergärtner*in können Bürger*innen aktiv Klima- und Naturschutz leisten. Im Citizen-Science-Arbeitspaket von ZOBLUC helfen sie bei der Wiederanpflanzung von Seegras und sammeln wissenschaftliche Daten. So unterstützen sie die Forschung und stärken das bedeutende Küstenökosystem.

Projektzeitraum ab

Januar 2025

Projektende

September 2030

Weitere Informationen

Natürlicher Klimaschutz unter Wasser

ZOBLUC | Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG)

MARINE MEADOWS - Sea Shepherd

 

Info:

Bei Anfragen zur Schulung bitten wir momentan nur Personen aus NGOs/Vereinen uns zu kontaktieren. Privatpersonen die gerne aktiv werden möchten, werden von uns an die jeweilige NGOs vermittelt.

 

Wenn ihr Anregungen oder weitere Fragen habt, könnt ihr euch gerne melden. Bitte habt Verständnis dafür, dass eine Antwort manchmal etwas Zeit in Anspruch nehmen kann, wir erhalten viele Anfragen und möchten allen gerecht werden. Außerdem beginnt gerade die Saison, in der wir häufig im Feld und unter Wasser im Einsatz sind.

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Kontakt

Christian Lieberum

E-Mail senden

Institution

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

ZOBLUC Seegras als Blue Carbon-Kohlenstoffspeicher in der Ostsee

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Seegrasschulung; Bild GEOMAR Sarah Uphoff
Seegrasschulung, Praxistag; Bild GEOMAR Sarah Uphoff
Seegrasschulung; Bild GEOMAR Sarah Uphoff
Seegrasrenaturierung mit freiwilligen Taucher*innen ; Bild GEOMAR Sarah Uphoff
Forschung im Flachwasser; Bild GEOMAR Jana Willim
Luftbild Seegraswiese; Bild GEOMAR Sarah Uphoff
Seegrasschulung, junge Seegraswiese; Bild GEOMAR Sarah Uphoff

Häufige Fragen

Worum geht es in diesem Projekt?

Im ANK-ZOBLUC-Projekt stehen die Seegraswiesen im Mittelpunkt, wobei ein besonderer Fokus auf der Einbindung von Citizen Science liegt. Ziel ist es, wissenschaftliche Forschung mit gesellschaftlichem Engagement zu verknüpfen: Bürger*innen beteiligen sich aktiv an Datenerhebungen, Pflanzaktionen und dem Monitoring von Seegrasbeständen. Dadurch entsteht nicht nur eine breitere Datengrundlage und Erhöhung der Seegrasbestände, sondern auch ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung mariner Ökosysteme. Gleichzeitig fördert dieser Ansatz das Verständnis für wissenschaftliche Prozesse und stärkt die Verbindung zwischen Forschung und Öffentlichkeit, was langfristig zu einer nachhaltigeren und erfolgreicheren Seegras-Renaturierung beiträgt. ANK = Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz ZOBLUC= Seegras (Zostera marina) als Blue Carbon-Kohlenstoffspeicher in der Ostsee

Wie können Bürger*innen mitforschen?

Bürger*innen können sich direkt in NGOs engagieren, die sich an der Seegras-Renaturierung beteiligen. Das Engagement kann von einmaligen Aktionen bis hin zu zweiwöchigen Kampagnen reichen. Darüber hinaus können Bürger*innen (idealerweise bereits in einer solchen Organisation aktiv) an einer Schulung teilnehmen, die von Sea Shepherd Deutschland e.V. gemeinsam mit dem GEOMAR angeboten wird. Die Schulung umfasst zwei Praxistage sowie einen theoretischen Online-Teil. Nach erfolgreicher Schulung können die Teilnehmenden unter wissenschaftlicher Begleitung gemeinsam mit ihrer NGO eigenständig Renaturierungskampagnen planen und durchführen. Für wissenschaftliche Fragestellungen sowie Informationen zu aktiven NGOs können Bürger*innen eine E-Mail an seagrass-group@geomar.de senden. Für die Anmeldung zur Schulung wenden Sie sich bitte an seegras@sea-shepherd.de. Mitglieder von NGOs werden bei der Platzvergabe bevorzugt berücksichtigt.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die im Rahmen der Aktivitäten gewonnenen Ergebnisse werden der Forschung zur Verfügung gestellt und fließen direkt in die wissenschaftliche Auswertung ein. Gleichzeitig wird das Schulungsprogramm kontinuierlich weiterentwickelt: Neue Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis werden laufend integriert, sodass die Trainings aktuell bleiben und sich an den neuesten Stand der Forschung und der Renaturierungsarbeit anpassen.

Wozu trägt die Forschung bei?

Hochskalierung und Resilienzerhöhung der Seegraswiesen in Schleswig-Holstein und darüber hinaus.