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PeKi_digital – Perspektiven von Kindern auf digitale Medien

(c) PeKi_digital
PeKi_digital fokussiert Perspektiven von drei- bis sechsjährigen Kindern in KiTas auf digital-mediale Technologien im Zusammenhang mit ihren Bildungsprozessen und involviert sie als gleichberechtigte Akteur:innen in der Technologiegestaltung. Ziel ist es postdigitale Bildungsräume gemeinsam mit Kindern zu gestalten und zu evaluieren.

Projektzeitraum ab

August 2026

Weitere Informationen

Hier geht es zu unsere Instagram Seite: https://www.instagram.com/peki_digital/ 

Kontakt

Leyla Dewitz

E-Mail senden

Institution

Hochschule Düsseldorf

Fachhochschule Potsdam

Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW

Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)

Rahmenprogramm Empirische Bildungsforschung

(c) PeKi_digital

Häufige Fragen

Worum geht es in diesem Projekt?

Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der digitale Medien ganz selbstverständlich zum Alltag gehören. Sie nutzen diese Medien aktiv und bringen eigene Interessen, Erfahrungen und Sichtweisen mit. Ihre Perspektiven und Bedürfnisse werden in der Gestaltung digitaler Bildungsräume jedoch bislang kaum berücksichtigt. Ausgangspunkt des Projekts ist die Annahme, dass Kinder, die digitale Räume anders erleben als Erwachsene. Dabei bringen sie eigene Perspektiven ein und eignen sich digitale Medien auf ihre eigene Weise an. Daher ist Ziel des Projekts, neues Wissen darüber zu gewinnen, wie Kinder digitale Medien und digital geprägte Bildungsangebote wahrnehmen (Sichtweisen), verstehen (Deutungsweisen) und bewerten (Relevanzzuschreibungen). Im Projekt erforschen Kinder deshalb gemeinsam mit Wissenschaftler*innen als Co-Forschende, wie sie digitale Medien und digitale Bildungsräume in KiTas wahrnehmen, nutzen und bewerten. Sie können in verschiedenen Workshop explorativ digitale Medien ausprobieren, mitgestalten und ihre Ideen in der Technologieentwicklung einbringen. Auf dieser Grundlage soll ein fundiertes Bild davon entstehen, wie Kinder sich in einer zunehmend digital geprägten Lebenswelt orientieren. Die Ergebnisse helfen dabei, die vielfältigen Perspektiven, Interessen und Bedürfnisse von Kindern besser zu verstehen und Bildungsangebote entsprechend weiterzuentwickeln. Um dies umsetzen zu können, ist das Projekt interdisziplinär aufgestellt und setzt sich aus Wissenschaftler*innen der Erziehungswissenschaft (Hochschule Düsseldorf) sowie der Informations- und Medienwissenschaft (Fachhochschule Potsdam) zusammen und arbeitet im Zusammenspiel mit der medienpädagogischen Bildungspraxis (Fachstelle für Jugendmedienkultur) sowie der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur.

Wie können Bürger*innen mitforschen?

Kinder können als Co-Forschende über Kooperations-Kitas am Projekt teilnehmen. Kitas in NRW und Berlin, die mehr über das Projekt erfahren oder teilnehmen möchten, können sich bereits jetzt bei uns melden: pekidigital@fh-potsdam.de Im Projekt bieten wir verschiedene Workshops mit unterschiedlichen Inhalten an. In einem ersten Workshop erkunden die Kinder verschiedene digitale Medien, beispielsweise den Kreativ-Tonie. Sie können diese spielerisch entdecken und ausprobieren. Durch gemeinsame Gespräche, Beobachtungen und Reflexionen explorieren wir wie digitale Medien wahrgenommen, verstanden und genutzt werden. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für einen weiteren Workshop, in dem gemeinsam mit den Kindern neue Technologien entwickelt werden, die sich an ihren Interessen und Bedürfnissen orientieren. Die entwickelten digitalen Anwendungen werden in einer hybriden Ausstellung präsentiert, gemeinsam weiterentwickelt und erprobt. Durch den Austausch mit Kindern, Eltern und Fachkräften prüfen wir, wie die Anwendungen im Alltag funktionieren und angenommen werden. Derzeit befinden wir uns noch in der Planungsphase; wir werden Informationen aktualisieren, sobald diese abgeschlossen ist.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Da wir einen sehr offenen, explorativen Einstieg mit den Kindern als Co-Forschenden etablieren möchten, ist die konkrete Umsetzung der Ergebnispräsentation derzeit noch bewusst offengehalten. Die Ausrichtung z.B. der Entwicklung der digitalen Prototypen wird aus der Perspektive der Kinder heraus gemeinsam in iterativen Workshops entwickelt und festgelegt. Bereits fest steht, dass die gemeinsam entwickelten digitalen Prototypen aufbereitet und kindgerecht in hybriden Ausstellungen präsentiert werden. Wie diese Präsentation gestaltet wird, erarbeiten wir gemeinsam mit den Kindern. Die Ergebnisse des Projekts sollen gemeinsam mit den Kindern iterativ so aufbereitet werden, dass sie für die Kinder zugänglich und nachvollziehbar sind.

Wozu trägt die Forschung bei?

Durch die aktive Beteiligung am Forschungsprozess stärken die Kinder ihre Medienkompetenz, entwickeln ihre Reflexionsfähigkeit weiter und erfahren Selbstwirksamkeit, indem sie eigene Ideen einbringen und deren Umsetzung mitgestalten. Die Forschung trägt dazu bei, ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen, wie Kinder digitale Medien in postdigitalen Lebenswelten erleben, welche Relevanz sie ihnen zuschreiben und wie sie Lern- und Bildungsangebote nutzen. Sie liefert empirisch fundierte Erkenntnisse über die Sicht- und Deutungsweisen von Kindern, unterstützt die bedürfnisorientierte Gestaltung digitaler Bildungsformate in KiTas und fördert Partizipation, bei denen Kinder aktiv an der Entwicklung und Erprobung von Medien und Anwendungen als Co-Forschende beteiligt werden. So werden digitale Bildungsräume praxisnah, kindgerecht und theoriegestützt weiterentwickelt.

Was sind die (Zwischen-)Ergebnisse des Projekts?

Bisher liegen noch keine (Zwischen-)Ergebnisse vor, da sich das Projekt aktuell in der Planungsphase befindet.