Hirschkäfer gesucht
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Häufige Fragen
Worum geht es in diesem Projekt?
Der imposante Hirschkäfer gehört zu den größten und auffälligsten Käfern Europas und ist zugleich eine streng geschützte Art. Sie leben in Laubwäldern mit hohen Anteilen an Alt- und Totholz. Seine Anwesenheit zeigt, dass diese selten gewordenen Strukturen noch vorhanden sind. Daher hat die Art auch eine hohe ökologische Bedeutung. Dem Land Brandenburg liegen aufgrund der zumeist sehr heimlichen Lebensweise nur wenige Nachweise vor. Jede einzelne Beobachtung kann daher dabei helfen, die Wissenslücken zu schließen.
Wie können Bürger*innen mitforschen?
Um ein möglichst genaues Bild zu erhalten, bitten das Umweltministerium und das Landesumweltamt gemeinsam Bürger*innen, ihre Beobachtungen zu melden. Besonders hilfreich sind Angaben zum Fundort, Datum sowie – wenn möglich – Fotos der Tiere. Auch Meldungen von bereits verstorbenen Tieren oder Larven sind für die Auswertung relevant. Die Meldungen können einfach und komfortabel mit dem Smartphone oder Laptop über das Meldeportal online eingereicht werden: https://brandenburg.meldeportal.cloud/observation/2c018d5a/hirschkaefer Bei allem Interesse an den Beobachtungen gilt zu beachten, dass der Hirschkäfer eine stark gefährdete und streng geschützte Art ist, die weder gestört noch gesammelt werden darf. Weitere Informationen erhalten Sie auf: https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/insekten/insektenfunde-melden/hirschkaefer/
Was passiert mit den Ergebnissen?
Die Meldungen werden zunächst fachlich geprüft. Im nächsten Schritt werden die Daten ausgewertet, um den Bestand dieser Art besser zu verstehen und gezielte Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Ende 2026 auf der Website des LfU veröffentlicht.
Wozu trägt die Forschung bei?
Aufgrund der mangelhaften Datenlage ist ein Monitoring auf festgelegten Flächen schwierig. Zur Bewertung des Erhaltungszustands der europarechtlich streng geschützten Art ist daher eine Sammlung von Fundmeldungen durch Abfrage aller verfügbaren Quellen vorgesehen. Um die Datengrundlage zu verbessern und die Art und ihre Lebensräume besser schützen zu können, setzt Brandenburg auf ein Citizen-Science-Projekt.