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mit:forschen!

Die Plattform für Citizen-Science-Projekte aus Deutschland: Mitforschen, präsentieren, informieren!

LEPMON – Erfassung der Nachtfalterbiodiversität mit automatisierten Kamerafallen und künstlicher Intelligenz

Mit einer ARNI-Kamera die Nachtfalterdiversität entdecken (C) LEPMON
Nachtfalter sind wichtig für unsere Ökosysteme - doch sie sind zunehmend bedroht. Im Projekt LEPMON können Freiwillige helfen, Nachtfalter mit automatisierten Kamerafallen zu erfassen und ein digitales Identifikationstool weiterzuentwickeln.

Themen

Projektzeitraum ab

November 2024

Projektende

Oktober 2027

Weitere Informationen

Ein Kamerasystem kann über unser Kontaktformular angefragt werden.

 

Die digitale Bildauswertung erfolgt online nach Registrierung über unsere Online-Plattform.

Zur Projektseite

Kontakt

Julie Koch Sheard

E-Mail senden

Institution

Philipps-Universität Marburg

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung

Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitäswandels

Mit einer ARNI-Kamera die Vielfalt von Nachtfaltern in deiner Umgebung entdecken (C) LEPMON
Mit dem Lokalisierungstool die KI trainieren (C) LEPMON

Häufige Fragen

Worum geht es in diesem Projekt?

Das LEPMON Projekt untersucht gemeinsam mit Bürgerwissenschaftler*innen die Vielfalt, Verbreitung und langfristige Entwicklung nachtaktiver Insekten in Deutschland, mit besonderem Fokus auf Nachtfalter. Nachtfalter sind ökologisch wichtige Bestäuber und Nahrungsgrundlage für viele Tiere, werden aber bisher deutlich seltener erfasst als tagaktive Insekten. Gleichzeitig fehlen flächendeckende und vergleichbare Daten, um Veränderungen ihrer Bestände besser zu verstehen. LEPMON möchte deshalb ein Monitoring aufbauen, das automatisierte Kameras, künstliche Intelligenz und Citizen Science verbindet. Gemeinsam soll die Frage beantwortet werden, wie sich die Vielfalt nachtaktiver Insekten in Deutschland räumlich und zeitlich verändert.

Wie können Bürger*innen mitforschen?

Bürger*innen können das Monitoring nachtaktiver Insekten auf zwei Wegen unterstützen – unabhängig voneinander oder kombiniert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, das Projektteam bietet technische und fachliche Begleitung. Der Zeitaufwand kann nach eigenem Ermessen flexibel gestaltet werden. Möglichkeit 1: Kamerabetreuung vor Ort Sie betreuen eine automatisierte Lichtfalle an einem geeigneten Standort. Dazu tauschen Sie alle zwei Wochen den USB-Stick aus und laden die Bilddaten auf unserer Online-Plattform hoch. Die Anmeldung für ein Kamerasystem erfolgt über das Kontaktformular auf unserer Webseite. Möglichkeit 2: Digitale Bildauswertung online Sie sichten und sortieren Bildaufnahmen am Computer. Dies ist komplett unabhängig von einer eigenen Kamera und bequem von zu Hause aus möglich – dabei können Sie sich zeitlich genau so viel oder wenig einbringen, wie Sie möchten. Die Registrierung kann auch auf der Webseite über die Online-Plattform erfolgen.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die gesammelten Bilddaten und Auswertungen fließen in eine wissenschaftliche Datenbank, um die Vielfalt und Verbreitung nachtaktiver Insekten zu erforschen. Die gewonnenen Erkenntnisse und Projektergebnisse werden anschließend in wissenschaftlichen Fachjournalen veröffentlicht sowie für alle Interessierten frei zugänglich auf unserer Webseite bereitgestellt.

Wozu trägt die Forschung bei?

LEPMON ist im Forschungsbereich Biodiversitätsmonitoring und Insektenschutz aktiv. Nachtfalter sind wichtige Bestandteile von Ökosystemen, etwa als Bestäuber und Nahrungsgrundlage. Gleichzeitig fehlen für viele Arten flächendeckende und langfristig vergleichbare Daten. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie sich Vielfalt und Häufigkeit nachtaktiver Insekten räumlich und zeitlich verändern, z.B. zwischen Stadt und ländlichem Raum und welche Rolle Umweltfaktoren wie Klima oder Lichtverschmutzung spielen. Gesellschaftlich trägt LEPMON dazu bei, Biodiversitätsverlust besser zu verstehen, Schutzmaßnahmen planen zu können und Bürger*innen aktiv für Insektenvielfalt, Forschung und Artenschutz zu sensibilisieren.

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