Wasserzukunft. Stimmen aus Berlin und Brandenburg
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Informationen auf der Seite des Museums für Naturkunde Berlin
Das Projekt wird durch Mittel der LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht.
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Julia Tovote
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Museum für Naturkunde Berlin
Häufige Fragen
Worum geht es in diesem Projekt?
Gesellschaftliche Vorstellungen und Betroffenheiten vom Wasserwandel sammeln und Wasserzukunft gestalten: Aufgrund der Klimakrise und des Kohleausstiegs wird die Spree, von der Berlins Trinkwasserversorgung abhängt, zukünftig deutlich weniger Wasser führen (UBA 2023). Gleichzeitig sind Starkregenereignisse und versiegelte Flächen eine zunehmende Herausforderung. Auf diese Lage reagieren unterschiedliche politische Maßnahmen. Klar ist aber auch, dass dies nur gemeinsam mit den Bürger*innen in Berlin und Brandenburg geschehen kann. Das Projekt schafft Zugang zu kulturellem Wissen und unterschiedlichen gesellschaftlichen Perspektiven rund um das Thema Wasserwandel in Berlin und Brandenburg. In Kooperation mit der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt werden dafür aktuelle politische Maßnahmen mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen diskutiert, reflektiert und ggf. erweitert, um die Grundlage für eine aktive Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der notwendigen Veränderungen zu schaffen. Im Projekt arbeiten wir zudem mit zahlreichen Partnern aus Praxis und Wissenschaft sowie mit Berliner und Brandenburger Volkshochschulen zusammen.
Wie können Bürger*innen mitforschen?
Digitale Plattform: Wir suchen nach Fotos oder Videos von Dingen, Orten oder Ereignissen, an denen Sie den Wasserwandel in Berlin und Brandenburg bemerken. Wie betrifft er Ihren Alltag? Was kann man tun? Erstellen Sie einen Account auf der Plattform Natur der Dinge – Aufruf Wasserzukunft mitgestalten. Laden Sie ein Foto oder Video hoch und erzählen Sie uns Ihre Wassergeschichte! Reagieren Sie auf andere Beiträge aus Ihrer Region. Zur Teilnahme benötigen Sie ein Smartphone oder einen PC mit Internetzugang. Im Rahmen von dreiteiligen Workshops, die wir in Berlin und Brandenburg durchführen, können Sie sich zudem zur Wassersituation in der Region informieren, Ihre eigene Perspektive einbringen und sich mit anderen Interessierten sowie Entscheider*innen aus Politik und Verwaltung zur Wasserzukunft in Berlin und Brandenburg austauschen. Termine für alle Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website.
Was passiert mit den Ergebnissen?
Alle Beiträge der digitalen Sammlungsplattform sowie der Workshops werden vom Projektteam qualitativ ausgewertet und fließen in Politikempfehlungen für politische Entscheider*innen in Berlin und Brandenburg ein. Alle bisherigen Beiträge können Sie auf der Sammlungsplattform einsehen: https://www.changing-natures.org/de/aufruf/wasserzukunft-mitgestalten-stimmen-aus-berlin-und-brandenburg. Projektpartner ist die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, mit der wir uns regelmäßig zu den Projektergebnissen austauschen.
Wozu trägt die Forschung bei?
Ziel ist eine partizipative Sammlung als Grundlage für wissensbasierte Umweltentscheidungen, die eine gerechte und gemeinschaftliche Wasserzukunft in Berlin und Brandenburg ermöglichen.