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mit:forschen!

Die Plattform für Citizen-Science-Projekte aus Deutschland: Mitforschen, präsentieren, informieren!

D-A-CH-AG

Drei Heißluftballons als Sinnbild für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz

Veranstaltungen der D-A-CH-AG

Workshop: Open Data mit Zenodo für Citizen Science
14. Juni 2024 | 8:30 - 12:30 Uhr | via Zoom

Für die Wiederverwendung bereit? Wie hochqualitative Daten aus Citizen Science Projekten mit Zenodo die Forschungslandschaft beleben können.

Transparenz ist ein zentraler Bestandteil des Wertefundaments von Citizen Science. Die transparente Darstellung der Ziele, Methoden und Aufgaben im Projekt stärken das gegenseitige Vertrauen in der Zusammenarbeit ebenso wie die freie Veröffentlichung der Projektergebnisse und der zugrundeliegenden Daten. Zusätzlich bringen Open Access Publikationen und Daten viele Vorteile mit sich. Allen voran die Weiternutzung für zukünftige Forschungsprojekte und die Möglichkeit, Ergebnisse zu reproduzieren.

Daher setzen sich Fördergeber, Universitäten und Projektverantwortliche immer stärker dafür ein, Daten bereits im Forschungsprozess für eine Nachnutzung aufzubereiten und zu veröffentlichen. Damit diese Daten auch wirklich sinnvoll genutzt werden können, müssen sie gewissen Kriterien entsprechen. Zum Beispiel müssen sie mit einer möglichst freien Lizenz versehen werden, um zukünftigen Nutzer*innen die rechtliche Sicherheit geben zu können. Eine ausführliche Beschreibung, im besten Fall in mehreren Sprachen, erleichtert die Nutzung. Halten sich die Forschenden an die Regeln der Barrierefreiheit, erlauben sie noch mehr Personen die niedrigschwellige Nachnutzung ihres Forschungsoutputs. Ein weiterer Faktor ist die Qualität der Daten selbst. Je höher die Auflösung eines Bildes beispielsweise ist, desto leichter kann es für Forschungszwecke genutzt werden. 

Für wen ist der Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an Citizen-Science-Projektleitende, die ihre Daten offen zur Verfügung stellen möchten, darin jedoch noch wenig Übung haben und sich mit anderen gemeinsam über die bereits bestehenden Möglichkeiten austauschen möchten.

Was erwartet dich?
Wir lernen die Plattform zenodo.org gemeinsam kennen. Zugriffsmöglichkeiten, Uploadfunktionalitäten und Datenmodell werden einführend erklärt und in der Sandbox können die verschiedenen Optionen der Datenbeschreibung erprobt und erlernt werden. 

Was kannst du im Workshop lernen?
Du erfährst, wie Zenodo funktioniert und wie man die Plattform für Citizen Science fruchtbar macht. Du lernst anhand von Testdaten (diese werden zur Verfügung gestellt), wie du deine eigenen Forschungsdaten für Zenodo aufbereiten musst, um sie offen zur Verfügung stellen zu können.

Was solltest du mitbringen?
Neugierde, Diskussionsbereitschaft, Grundkenntnisse über Citizen Science und Open Data. Das einführende Webinar der Workshopreihe zu Open Data in Citizen Science liefert das nötige Vorwissen und kann weiter unten auf dieser Seite angesehen werden. Im Workshop selbst werden wir nicht über die Grundlagen von Open Data sprechen.

Referent*innen
Christian Erlinger hat Raumplanung und Politikwissenschaft studiert und ist seit 2013 im Bibliotheksbereich tätig. Aktuell ist er Projektmitarbeiter an der ZHB Luzern (CH) und koordiniert ZentralGut.ch das Portals für das digitale Kulturgut der Zentralschweiz. Er ist Wikidata-Enthusiast und arbeitet an Fragen zur Ausweitung der bibliothekarischen Tätigkeitsfelder im Semantic Web.

Kathrin Heim hat Bibliotheksinformatik studiert und arbeitet seit 2022 an der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern (ZHB). Sie betreut dort die Zenodo-Repositories der Hochschule Luzern, Uni Luzern und PH Luzern und arbeitet außerdem als Systembibliothekarin für die Region Zentralschweiz. 

Anmeldung
Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Platzanzahl ist auf 30 Personen beschränkt, die Vergabe der Plätze erfolgt nach dem Prinzip “first come, first serve.” 

Vergangene Termine

Reihe: Open Data in Citizen Science

Mit einem einführenden Webinar sind wir am 3. Juli 2023 in unsere Workshopreihe zu Open Data in Citizen Science gestartet. Ab September 2023 folgen Hands-On-Workshops, in denen für verschiedene Fachdisziplinen Kriterien,Tools und Best-Practices von Open Data in Citizen-Science-Projekten erarbeitet werden. Das Webinar ist als Einführung verpflichtend für die Teilnahme an den fachspezifischen Workshops und kann hier auch nachträglich angeschaut werden.

Webinar: Open Data in Citizen-Science-Projekten

Was steckt hinter dem Begriff Open Data? Welche Relevanz hat Open Data für Citizen Science? Und welche Erfahrungen und Strukturen gibt es dazu bereits in Citizen-Science-Projekten? In einem einführenden Webinar haben euch Prof. Dr. Stefan Scherbaum (Universität Dresden) und Dr. Melanie Röthlisberger (Universität Zürich) mit dem Thema Open Data vertraut gemacht. Die Veranstaltung richtete sich an Open-Data-Neulinge, also Projektkoordinierende und Interessierte aus dem Bereich Citizen Science, die bisher keine oder nur wenig Erfahrung mit Open Data in ihren Projekten gesammelt haben. Hier könnt ihr euch das Webinar ansehen.

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Workshop: Open Data für Geisteswissenschaften

In einem praxisorientierten Workshop mit Referentin Mag. Dr. Susanne Blumesberger, Msc. (Universität Wien) am 7. September 2023 lernten die Teilnehmenden anhand von Testdaten und einem Datenmanagementplan, wie sie ihre Forschungsdaten aus Citizen-Science-Projekten aufbereiten müssen, um sie offen zur Verfügung stellen zu können. 

Webinar: Digitale Ethik in Citizen Science

Citizen Science-Projekte sind zwangsläufig auch ethischen Gesichtspunkten unterworfen, insbesondere durch die (oder: in der) Zusammenarbeit mit Personen außerhalb des Forschungsbetriebes. Viele der Projekte stützen sich für die Zusammenarbeit auf digitale Tools, vor allem dann, wenn sie mit einer großen Zahl von Citizen Scientists zusammenarbeiten. Mit der Verwendung dieser digitalen Tools sind jedoch auch spezielle ethische Fragen verbunden. Was sind das für Fragen und wie können sie beantwortet werden? Vor welchen ethischen Herausforderungen stehen Citizen Science-Projekte im digitalen Raum? Darum ging es im D-A-CH-AG-Webinar mit Expertin Prof. Dr. Petra Grimm von der Hochschule der Medien in Stuttgart am 27. September 2023. Hier könnt ihr euch das Webinar ansehen.
 

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AG für die Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum (D-A-CH)

Mission und Ziele der Arbeitsgruppe
Das Anliegen der AG ist es, die Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum zu intensivieren, Synergien zu nutzen, Best-Practice auszutauschen und kurze Wege des (informellen) Austauschs zu etablieren. Ziele dabei sind:

  • Der Ausbau persönlicher Kontakte und der Aufbau engerer Kooperationen
  • Das Eruieren bzw. Setzen gemeinsamer Schwerpunkte
  • Die Ermöglichung trilateraler Projektkonsortien sowie das Anstossen konkreter Projekte
  • Die inhaltliche und qualitative Weiterentwicklung von CS im deutschsprachigen Raum
  • Ein gestärkter und einheitlicherer Auftritt von CS im internationalen Raum

Weitere Themen für das Jahr 2023

Die D-A-CH AG plant für 2023 folgende gemeinsame Aktivitäten: 

  • Citizen Science Konferenzen: Bei den sowohl in Deutschland, Österreich und in der Schweiz stattfindenden nationalen Konferenzen gibt es Synergiepotenziale, die noch stärker ausgeschöpft werden können. 2023 sind Mitglieder der D-A-CH AG in den jeweils anderen Konferenzgremien vertreten.
  • An der OECSK 2023 war die D-A-CH AG mit einem gemeinsamen Workshop zum Thema «Mentoring unter einem DACH» aktiv dabei. Damit knüpft die D-A-CH AG an das gemeinsam eruierte Thema «Mentoringprogramm» an und prüft das Potenzial und die Realisierbarkeit eines länderübergreifenden Angebots für die CS Community.
  • Trainingsangebote: Im Bereich «Training» befasst sich Die D-A-CH AG 2023 mit den Themen «Open Data in Citizen Science» und «Digitale Ethik». Entsprechende digitale Veranstaltungen werden gemeinsam geplant und durchgeführt. Darüber hinaus plant die D-A-CH AG die Verarbeitung der Erkenntnisse in Form eines Leitfadens o.Ä..

Zusammensetzung

Die Mitglieder der  D-A-CH AG arbeiten an Hochschulen und Forschungsinstitutionen oder sind anderweitig tätig als Akteur*innen im Kontext von Citizen Science. Sie kommen unter anderem aus folgenden Institutionen:

  • Österreich forscht / Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)
  • OeAD – Zentrum für Citizen Science
  • Schweiz forscht / Science et Cité
  • Citizen Science Zürich (Universität Zürich/ETH Zürich)
  • mit:forschen! Gemeinsam Wissen schaffen (Berlin) (Wissenschaft im Dialog & Museum für Naturkunde Berlin)
  • WWU Münster
  • Friedrich-Schiller Universität Jena
  • Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (Mannheim)
  • open science for open societies - os4os gUG
     

Nächstes Treffen

23. August 2023 (digital)

Vergangene Treffen

  • im Rahmen der Österreichische Citizen Science Konferenz 2023 (Linz)
  • im Rahmen des Forum Citizen Science 2022 St. Augustin
  • im Rahmen des Forums Citizen Science 2021 #digital (inkl. Workshop)
  • im Rahmen der CitSci Helvetia 2021
  • im Rahmen der Österreichischen Citizen Science Konferenz 2020
  • im Rahmen der Österreichischen Citizen Science Konferenz 2019
  • im Rahmen des Netzwerktreffens auf dem Forum Citizen Science 2019

 

Kontakt/Ansprechpersonen:

Österreich:
Daniel Dörler: daniel.doerler[at]boku.ac.at
Florian Heigl: florian.heigl[at]boku.ac.at 

Schweiz:    
Tiina Stämpfli: tiina.staempfli[at]science-et-cite.ch
Olivia Höhener: olivia.hoehener[at]uzh.ch

Deutschland:
Wiebke Brink: info[at]buergerschaffenwissen.de